Winterreise 25/26 (2)

Fortsetzung von Teil 1 der Reise Placencia 605. Tag im Wohnmobil. In Placencia sind mir auch wieder „escaleras mecanicas“ aufgefallen. Rolltreppen, mit denen man innerorts größere Höhenunterschiede mühelos nehmen kann. Ich schreibe das Wort bewusst auf Spanisch, weil es sich in Orten, die an Bergen liegen, durchaus lohnt, das auch mal bei Google-Maps zu suchen. Zum Beispiel habe ich auch in Toledo oder bei Bilbao ganze Straßen mit „escaleras mecanicas“ gefunden. Der Aufstieg in eine Stadt, selbst mit Fahrrad, kann dann durchaus versüßt werden. Cáceres – Von den Städten in der Extremadura hat mich Cáceres am meisten überrascht. Sie hat eine dichte Altstadt mit vielen netten Gassen und Winkeln, in denen man sich verlieren kann. Die Preise sind moderat, der Fremdenverkehr erdrückt nicht und man findet sich schnell zurecht. Die Tragödie des Pedro und die Wohnmobil-Ritter von Feria Im Jahre 1534, als die Welt noch flach war und die Straßen noch keine Navigationssysteme kannten, lebte in einem kleinen, unscheinbaren Dorf in der Extremadura ein Mann, dessen Schönheit die Olivenbäume zum Erblühen brachte: Pedro. Pedro war so blendend gutaussehend, dass die örtliche Kirche eine Spendenaktion startete, um seine Wangenknochen zu konservieren. Zwei Damen verfielen ihm hoffnungslos: Catalina, die Bäckerin, bekannt für ihre Herzlichkeit, und Isabella, die Ziegenhirtin, berühmt für ihren cholerischen Charakter und ihre übernatürlichen Kenntnisse der Bergkräuter. Pedro, der sich lieber von frisch gebackenem Brot als von Ziegenkäse ernährte, entschied sich für Catalina. Isabella warf daraufhin einen Blick auf ihn, der kälter war als der Schnee der Sierra Nevada, und sprach einen Fluch aus, der bis heute in den bergigen Gassen widerhallt: „Du wirst niemals die Ruhe finden, Pedro! Du wirst dazu verdammt sein, in den Gassen der Pueblos Blancos zu spuken und dich an der Gier der modernen Reisenden zu rächen!“ Der Fluch im 21. Jahrhundert Der arme Pedro fand seine ewige Ruhe nie. Er existiert seither als eine Art gespenstischer, extrem gutaussehender Tourismus-Dschinn in den weißen Dörfern Andalusiens und der Extremadura. Sein Ziel: die größtmögliche Verkehrsanarchie stiften. Sein Fokus liegt dabei auf deutschen Wohnmobilfahrerinnen. Warum deutsche? Weil sie die besten, größten und am sorgfältigsten gewarteten Wohnmobile besitzen – Fahrzeuge, die garantiert in jeder spanischen Gasse stecken bleiben. Nachts, wenn Frau Steffi aus dem Harz ihr 7,5 Meter langes Reisemobil der Marke Karmann parkt, erscheint Pedro ihr in einem Traum. Mit seinem verführerischen Extremadura-Grübchen flüstert er ihr auf perfektem, melodischem Nordrhein-Westfälisch ins Ohr: „Steffi, mein Schatz. Die wirkliche authentische Tapas-Bar liegt nur hundert Meter weiter, gleich hinter dieser malerischen, 80 Zentimeter breiten Gasse. Vertrau mir, die Aussicht ist es wert.“ Am nächsten Morgen folgt Steffi, angetrieben von einer irrationalen Mischung aus Romantik und der Sehnsucht nach authentischer Tortilla, dem Ruf des schönen Geistes. Sie ignoriert das „No Pasar“-Schild, das die örtliche Polizei prophylaktisch angebracht hat, und biegt mit ihrem Karmann T4 in die steilste Gasse ein. Dort, zwischen der Wand eines Friseurladens und dem Sims eines Balkons, sitzt sie fest. Wieder eine vermisste Seele in den engen Gassen! Die Ankunft des Retters Glücklicherweise wacht über die Pueblos Blancos ein wahrer Held. Ein Nachfahre der alten Adelsfamilie der Grafen von Feria aus der Extremadura: Der edle Ritter Alfonso von Feria, seines Zeichens Betreiber des örtlichen Abschleppdienstes „La Grúa del Homenaje“ („Der Kran des Bergfrieds“). Sobald Alfonso den verzweifelten Anruf aus einer Funkloch-Gasse erhält, schwingt er sich auf seinen aufgemotzten, verchromten Abschleppwagen (Spitzname: El Conquistador) und eilt zur Rettung. Alfonso ist ein Mann der Tradition. Er weiß: Der Fluch von Pedro kann nur besiegt werden, indem er die Wohnmobil-Damen mit der größten Ehre belohnt, die die Sierra de Aracena zu bieten hat. Wenn er Steffi und ihren Karmann T4 befreit hat, akzeptiert er als einzige Belohnung: Drei Flaschen „San Miguel deste 1890“ (das edelste aller spanischen Biere). Denn nur der reine, goldene Gerstensaft, der seit der Gründung im Jahr 1890 gebraut wird, hat die Kraft, die Pein der verfluchten Seele des Pedro zu lindern. Und so spukt Pedro weiter, Steffi trinkt ihren Tinto de Verano und Alfonso von Feria sorgt für den Verkehrsfluss – ein ewiger Zyklus der Romantik, des Wahnsinns und des extrem kalten Bieres in den spanischen Bergen. SALUT! Kinder wie die Zeit vergeht! Und keine Zeit gehabt die Webseite zu führen. (werde ich nachholen) Der Winter war voller Ereignisse. Derzeit bin ich wieder in Deutschland und friere! Nos vemos!
Die Legende vom Teufelsbogen (La Légende du Pont d’Arc)

Die Legende vom Teufelsbogen (La Légende du Pont d’Arc) Die Sonne brannte bereits mit einer unerbittlichen Intensität auf den hellen Kalkstein der Ardèche-Schluchten, als ich meinen Bulli auf den kleinen Wanderparkplatz unweit des gewaltigen Pont d’Arc steuerte. Ich starrte auf den rot-weißen Begrenzungsbalken, der die Einfahrt auf eine Höhe von 1,90 Meter beschränkte. Ein kurzes Zögern, ein tiefes Durchatmen, dann schob ich mich im Schritttempo voran. Das Metall des Daches schrammte fast unsichtbar unter dem Balken hindurch – es war eine Sache von Millimetern, aber ich war drin. Ein Mann, der gerade seine Wanderschuhe schnürte und seinen Rucksack schulterte, hatte das Manöver beobachtet. Er lachte trocken und kam herüber. „Mutig“, sagte er. „Ich reise auch mit dem Wohnmobil, aber meines ist eine Nummer größer. Ich musste zwei Kilometer weiter hinten parken und den ganzen Weg in der Hitze herlaufen.“ Als ich ihm erzählte, dass mein Bulli kein gewöhnlicher Transporter, sondern mein voll ausgebautes Zuhause sei, schüttelte er ungläubig den Kopf. Er musterte die kompakten Maße meiner „Furgoneta“. „Das soll alles drin sein? Küche, Bett, alles?“ Ich nickte stolz. „Es gibt eben manchmal Probleme, wenn man große Wünsche hat – so wie ein riesiges Wohnmobil“, entgegnete ich schmunzelnd. Er hielt inne, sein Blick wanderte hinunter zum Fluss, wo der gewaltige Steinbogen des Pont d’Arc wie ein versteinerter Titan über dem azurblauen Wasser thronte. „Große Wünsche“, wiederholte er leise. „Wissen Sie, genau das ist das Thema dieses Ortes. Die Gier nach dem Unmöglichen und der Preis, den man dafür zahlt. Hier am Arc gibt es eine Geschichte über einen Hirten, der einen noch viel größeren Wunsch hatte als einen Parkplatz direkt am Fluss. Er wollte eine Frau – und dafür verhandelte er mit dem Teufel.“ Er deutete auf einen flachen Felsen im Schatten einer Pinie, lud mich mit einer Geste ein, mich zu setzen, und begann zu erzählen. „Stell dir vor“, begann der Wanderer „dass dieses Tal vor vielen tausend Jahren ein völlig anderer Ort war. Die Ardèche war damals nicht dieser friedliche Fluss, in dem heute die Touristen ihre Kajaks paddeln. Sie war eine rasende Bestie, ein unberechenbares Ungeheuer, das sich tief in den Kalkstein fraß. Wer auf der einen Seite der Schlucht lebte, für den war die andere Seite so fern wie der Mond. In jener Zeit lebte hier ein junger Hirte. Er war arm an Hab und Gut, aber reich an Sehnsucht. Sein Name ist in den alten Liedern verloren gegangen, aber seine Not blieb unvergessen. Er hütete seine Ziegen auf den kargen Plateaus über dem Fluss, doch sein Herz war auf der gegenüberliegenden Seite gefangen. Dort, im Dorf Vallon, lebte ein Mädchen, dessen Lachen er manchmal bis hinauf zu seinen Weiden hören konnte, wenn der Wind günstig stand. Sie liebten sich, doch der Fluss war ihre Mauer. Es gab keine Brücke, keine Furt, die sicher genug gewesen wäre. In jenem schicksalhaften Winter regnete es Wochen am Stück. Die Ardèche schwoll an, wurde braun und gewaltig, riss Bäume und Felsbrocken mit sich. Der Hirte stand am Abgrund, starrte hinunter in die tobende Gischt und sah das Mädchen am anderen Ufer. Sie winkte ihm zu, weinte, doch ihre Stimmen wurden vom Brüllen des Wassers verschlungen. Die Verzweiflung fraß ihn auf. Er sank auf die Knie, die Hände in den feuchten Schlamm gekrallt, und schrie gegen den Donner des Flusses an: ‚Ich gäbe alles! Meine Seele, mein Leben, mein Jenseits – wenn ich nur diesen verfluchten Fluss trockenen Fußes überqueren könnte, um bei ihr zu sein!‘ Du weißt, wie das ist mit den Wünschen, die man in der Dunkelheit ausspricht. Manchmal hört jemand zu, den man lieber nicht gerufen hätte. Plötzlich war der Lärm des Wassers wie weggeblasen. Es herrschte eine Stille, die so schwer war, dass sie den Hirten fast erstickte. Hinter ihm räusperte sich jemand. Dort stand ein Mann, gekleidet in feinstes dunkles Tuch, das trotz des Regens völlig trocken war. Seine Augen leuchteten wie glühende Kohlen in der Dämmerung. ‚Ein hoher Preis für ein bisschen Liebe‘, sagte der Fremde mit einer Stimme, die wie das Brechen von trockenem Holz klang. ‚Aber ich bin heute großzügig. Ich baue dir eine Brücke. Nicht irgendeine Brücke. Sie wird aus dem lebendigen Fels der Ardeche bestehen, so gewaltig, dass kein Hochwasser sie jemals erschüttern kann. Ich vollende sie in einer einzigen Nacht, noch bevor der erste Sonnenstrahl den Gipfel des Dent de Rez berührt.‘ Der Hirte zitterte, doch sein Verlangen war größer als seine Angst. ‚Und was verlangst du dafür?‘, fragte er. Der Teufel grinste, und es war kein schöner Anblick. ‚Nur eine Kleinigkeit. Die erste Seele, die diese Brücke überquert, gehört mir. Für die Ewigkeit.‘ Der Hirte dachte an das Mädchen am anderen Ufer. Er dachte an die Einsamkeit in den Bergen. Er schlug ein. Der Pakt war besiegelt. Was dann geschah, muss furchterregend gewesen sein. Die ganze Nacht über bebte die Erde. Man sagt, der Teufel habe mit bloßen Händen in die Klippen gegriffen, riesige Quader aus dem Kalkstein gerissen und sie wie Spielzeug aufeinandergeschichtet. Das Kreischen von Stein auf Stein übertönte das Brüllen des Sturms. Funken sprühten bis in den Himmel, und der Geruch von Schwefel vermischte sich mit dem Dunst des Flusses. Der Hirte kauerte in einer Höhle, die Ohren zugehalten, das Herz ein rasender Trommelschlag in seiner Brust. Er begriff nun, was er getan hatte. Wenn die Brücke fertig wäre, müsste er hinübergehen, um zu ihr zu gelangen. Er wäre der Erste. Seine Seele wäre verloren. Doch der Hirte war kein Dummkopf. In der Stunde vor der Dämmerung, als das gewaltige Werk fast vollendet war, kroch er zu seinem Pferch. Er suchte sich einen alten, struppigen Hund aus, der ihm schon lange treu gedient hatte, oder in manchen Versionen der Geschichte war es eine Ziege – ein Tier jedenfalls, das er über alles liebte, aber dessen Seele er opfern musste, um seine eigene zu retten. Als das erste graue Licht des Morgens über die Schluchten kroch, war es still. Da stand er, der Pont d’Arc. Ein Wunder aus Stein, 54 Meter hoch, ein perfekter Bogen, der
Winterreise 25/26 (1)

Augsburg 543. Tag im Wohnmobil. Alle Zeichen stehen auf Herbst. Eigentlich ganz nett anzusehen, aber „eigentlich“ ist eben ein Sche**wort! Nach dem Herbst wird Winter kommen und das sind nun mal 7 Monate Rheuma, Menschen die so wichtig sind, dass sie auch noch mit 40 Grad und triefender Nase in jede Besprechung kommen. Der Winter ist die Jahreszeit, in der du überlegst, ob deine Nachbarn noch am Leben sind, weil sich alle nur in ihre Bunker verkriechen und der Winter ist die Jahreszeit, die eigentlich für die Ruhe reserviert wäre, wenn da nicht… Eben „Eigentlich“ ist eben ein Sch**wort – zur Weihnachtszeit bürgerkriegsähnliche Zustände in den Innenstädten ausbrechen würden. Ausbrechen! Genau das ist das Stichwort! Frei sein von Enge, Zwängen und der kalten Hand des Winters in Deutschland. Projekte, die man für den Sommer geplant hatte, müssen zum Abschluss kommen. Gedanklich trennt man sich von Menschen, die sich einfach nicht mehr gemeldet haben. Es scheint als wär es ein Phänomen der jetzigen Gesellschaft. Man beendet eine Beziehung zu jemandem, indem man die Person einfach zur Seite legt und nie mehr wieder hervorholt. Einfach, praktisch und effektiv. Mache ich mit meinen Steuerunterlagen des vergangenen Jahres auch so. Die Reisevorbereitungen und Planungen verdichten und konkretisieren sich. Bald gehts wieder los! Geplant ist der 20.9.25. Die passende Bettwäsche ist aufgezogen, meine Mutter strickt mir noch Socken für die kalten Nächte im Bulli. Man glaubt nicht, wie wertvoll solche Socken sein können, wenn man nachts bei -5 Grad in den spanischen Bergen im Auto übernachtet. Nie die Bodenhaftung verlieren! Das ganze „faule Pack“ (ist satirisch gemeint) von Vanlifern, Influenzern und sonstigen „tollen“ Medienmachern sollte nie vergessen, dass sie ihr Leben nie so führen könnten, wenn da nicht andere hart arbeiten würden. Tagtäglich nützen wir die Infrastruktur und die Dienstleistungen der Orte, an denen wir gerade sind. Wir verlassen uns auf Busfahrer, Personal in Krankenhäusern, Geschäften, bei der Polizei oder Feuerwehr. Während des Vanlife verliert man schnell die Bodenhaftung zu den „normalen“ Dingen des Alltags. Auch aus diesem Grund habe ich in den Sommerferien einen meiner früheren Jobs wieder ausprobiert und bin 7 Wochen Stadtbus im Schichtdienst gefahren. Somit habe ich auch mitgeholfen, ein paar Menschen, die das ganze Jahr performen, den Urlaub zu ermöglichen. Die Gesellschaft schaut nur auf die Stars und Sternchen, die glänzend am Himmel schweben. Oft (nicht immer) Blutsauger und Schmarotzer der Allgemeinheit. Bitte einmal am Tag eine Gedenkminute einlegen für die Menschen, die täglich irgendwo arbeiten und wichtige Zahnräder im großen Getriebe sind. Und man kann auch mal Danke sagen! Danke liebe Kassiererin, danke lieber Straßenkehrer, danke lieber Straßenarbeiter, danke lieber Busfahrer! Die Winterfahrt 25/26 ging eigentlich schon eine Nacht vor der Abfahrt los. Unter großem Applaus und inmitten einer Mega-Party verabschiedeten wir einen der bekanntesten lokalen Kulturschaffenden Madhouse-Wolfi Honrath in den Ruhestand. In seinem frisch ausgebautem Postbus wird er ab jetzt die Camper-Szene bereichern und hoffentlich viele coole Touren, im neuen Ruhestandsleben, machen. Nach der Party und dem Ausschlafen gings für mich Richtung Süden. Diesmal über Luzern. Das Wetter hat mir einen Strich durch meine Planung gemacht. Der Schnee am Furkapass und am Rhonegletscher hat mich die Abkürzung nach Genf nehmen lassen. Sie so: „Wieso hast du denn so einen kleinen Camper?“ Ich: 572. Tag im Postauto: Anwandern in diesem Winter. Ja, etwas ungewöhnlich, dass man im Herbst mit Wandern beginnt, aber im Sommer komme ich nicht dazu. Letzten Winter in Spanien habe ich viele Wanderungen gemacht. Von Januar bis März über 30 Touren, im Sommer in Mitteleuropa habe ich fast gar keine gemacht. Die ersten Meter waren heute sehr hart. Meine Muskeln und mein Knie haben richtig randaliert und mussten erstmal überzeugt werden. Der Pont d’Arc an der Ardeche stand schon lange auf meiner Liste. Heute habe ich eine kleine Wanderung dort gemacht. Eine Tour für morgen habe ich schon herausgesucht. Mein Plan ist, mich langsam in Richtung der Pyrenäen zu bewegen. Cirque de Navacelles: Die Anfahrt war schon sehenswert. Bei Gegenverkehr bleibt einer stehen und der andere schleicht dran vorbei. Wenn man 1. den Gegenverkehr sieht und wenn 2. der Gegenverkehr nicht der Gasflaschen-Lkw auf Liefertour ist. Der Kessel selber ist Welterbe und bietet viele schöne Wanderungen. Auf beiden Seiten des Kessels gibt es Aussichtspunkte, die man unbedingt besuchen sollte! Lac du Salagou: Dieser See ist farblich und landschaftlich spannend. Die charakteristische rote Erde, auch „Ruffe“ genannt, und die offene Landschaft ohne erkennbare Wege, verleiht der ganzen Umgebung etwas marsartiges. Der Cirque de Mourèze ist ein auffallend schöner Geopark, den ich auch schon länger auf meiner Liste hatte. Eine schöne Wanderung mit fast 400 hm war genau richtig für mein Wandertraining. Vor Carcasonne hatte ich ein wenig Bammel, weil ich Menschenmassen und Kampf um den Parkplatz nimmer ausstehen kann. Um so schlimmer war die Vorstellung, dass mich mein Weg an einem Sonntag da hin führen soll. Die Lösung war aber ganz simpel. 10 Minuten nach Sonnenaufgang war am fast leeren Parkplatz, spazierte dann 2 Std. durch eine fast völlig ausgestorbene Altstadt und mit dem Eintrudeln von asiatischen Reisegruppen habe ich mich leise wieder aus dem Staub gemacht. In der Tasche viele Fotos der Stadt ohne, auch nur eine Person. Carcasonne Carcasonne Carcasonne Durch die Pyrenäen auf der Route de la Liberté erinnert an eine bedeutende Flüchtlingsroute. Menschen sind vor den Nazis in die Freiheit geflohen. Zuerst vor den Spanischen, dann vor den Deutschen. Eine Frage drängt sich auf: Wann laufen hier wieder Menschen und in welche Richtung? Sehr gespannt war ich darauf, wie sich mein Spanisch lernen vom Sommer in der Praxis bewährt. Hab heute auch gleich richtig losgelegt und was soll ich sagen. Es war etwas chaotisch, aber es endete mit vielen wertvollen Informationen über Stellplätze, zwei neuen Freunden, einer Dose des besten Bieres der Erde und der Erkenntnis, dass ich jetzt befähigt bin, mein Leben hier in Spanisch zu bestreiten. SALUT! Meine 4. Wanderung ging durch die Schlucht „congost de Mont-rebei“ Ein echter Knaller auf den ich mich seit Monaten gefreut habe. Ich bin nicht enttäuscht worden. Wenn man grade glaubt, dass man
Me 262 – der erste Düsenjäger der Welt, der in Serie hergestellt wurde

Me 262 – der erste Düsenjäger der Welt der in Serie produziert wurde Tag 406 im Postauto. Sehr nahe an der Autobahn A8 bei Burgau findet man im Wald die Spuren einer der letzten Versuche den längst verlorenen Krieg zu wenden. Leider findet man nicht mehr sehr viel, deswegen habe ich mich beim Fotografieren auch mehr auf die Tafeln konzentrieren müssen. Außer ein paar Fundamenten ist nichts übrig geblieben. Die Natur holt sich, was ihr gehört. Die Anfahrt erfolgt über Burgau oder Zusmarshausen. Man sollte ca. 2 Std. einplanen, Wer tiefer in die Sache einsteigen will, hier ist die offiziele Seite: https://www.waldwerk-kuno.de/







































