Córdoba 7 Top-Sehenswürdigkeiten

Córdoba

Córdoba mit dem Wohnmobil – die 7 Top-Sehenswürdigkeiten und Wohnmobilstellplätze Córdoba Info:  Córdoba in Spanien hat wahrlich eine reiche Geschichte, was seine Herren betrifft. In frühgeschichtlicher Zeit wurde es von den Iberern gegründet und schon „Karta Tuba“ = große Stadt genannt. Drei Jahrhunderte vor Christus waren die Karthager hier, dann die Römer. Dann wurde die Stadt Teil des Maurischen Territoriums auf Al-Andalus und zum Kalifat von Córdoba. Dann wiederum regierten die Christen und auch die Juden hatten großen Anteil im Stadtleben. Im Mittelalter war Córdoba eine der größten Städte weltweit. Im 10. Jahrhundert gab es gepflasterte Straßen, eine nächtliche Beleuchtung und fließendes Wasser für die 1600 Hamams.  Gerade die kulturelle Vielfalt ist heute noch zu spüren, wenn man durch die riesige Altstadt, mit ihren unendlich verwinkelten Gassen, spaziert.  Die Stadt ist bei Spanien-Besuchern eher weiter unten auf der Liste, aber dabei ist sie fast ideal für einen Besuch mit dem Wohnmobil. Es gibt keine großen Gefälle, wie in vielen spanischen Städten und es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Camper abzustellen und die Stadt zu besuchen. Ich zeige nur zwei große Plätze und zwei Wohngegenden (für die, die lieber unauffällig stehen) auf.  Top-Sehenswürdigkeit 1: Mezquita-Kathedrale Die Mezquita-Kathedrale: Ein Meisterwerk der Geschichte Das wohl bekannteste Wahrzeichen Córdobas ist die Mezquita-Kathedrale. Dieses beeindruckende Gebäude war einst eine der größten Moscheen der Welt und wurde später in eine katholische Kathedrale umgewandelt. Das Ergebnis ist ein faszinierender Mix aus maurischer und christlicher Architektur. Die riesige Säulenhalle mit ihren bunten Mosaiken und das imposante Kirchenschiff sind ein Muss für jeden Besucher. Córdoba Mezquita Mezquita Load More End of Content. Top-Sehenswürdigkeit 2:  Puente Romano Die Römische Brücke in Córdoba, auch Puente Romano oder Puente Viejo genannt, ist eine der ältesten Brücken Spaniens und ein Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde nach der Schlacht von Munda um 45 v. Chr. von den Römern erbaut und war Teil der wichtigen römischen Straße Via Augusta, die Rom mit Cádiz verband. Eine Brücke mit Geschichte: Römische Wurzeln: Die Brücke besteht aus 16 Bögen und ist etwa 247 Meter lang. Sie ist ein beeindruckendes Beispiel römischer Ingenieurskunst.Maurische Einflüsse: Im 10. Jahrhundert wurde die Brücke von den Mauren umfassend erneuert und erweitert.Spätere Veränderungen: Auch nach der Reconquista wurde die Brücke mehrfach umgebaut und renoviert. Was macht die Brücke so besonders? Alter: Mit fast 2000 Jahren ist sie eine der ältesten Brücken Spaniens.Lage: Sie verbindet die Altstadt mit dem anderen Ufer des Guadalquivir und bietet einen wunderschönen Blick auf die Stadt.Architektur: Die Kombination aus römischen Fundamenten und maurischen Elementen macht sie einzigartig. Córdoba Córdoba Cordoba Top-Sehenswürdigkeit 3: Die Judería: Ein Spaziergang durch die Geschichte: Die Judería, das ehemalige jüdische Viertel, ist ein weiterer Höhepunkt von Córdoba. Schmale Gassen, weiße Häuser mit blumengeschmückten Innenhöfen und kleine Plätze laden zum Verweilen ein. Hier findet man zahlreiche Handwerksläden, in denen traditionelle Produkte wie Lederwaren und Silber hergestellt werden. Top-Sehenswürdigkeit 4:  Alcázar de los Reyes Cristianos  Dieser maurische Palast wurde von den christlichen Königen erweitert und bietet einen beeindruckenden Blick über die Stadt. Top-Sehenswürdigkeit 5: Römischer Tempel Die Überreste eines römischen Tempels zeugen von der langen Geschichte Córdobas. War leider eine Baustelle, als ich hier war. Top-Sehenswürdigkeit 6: Die Plaza de la Corredera Die Plaza de la Corredera ist einer der größten Plazas in ganz Andalusien. Ihr Name bedeutet übersetzt „Laufplatz“ und deutet auf ihre ursprüngliche Funktion als Platz für Pferderennen hin. Im Laufe der Jahrhunderte diente sie auch als Stierkampfarena, Hinrichtungsstätte und Marktplatz. Heute ist die Plaza de la Corredera ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen, Märkte und Konzerte statt. Die umliegenden Gebäude, darunter der Mercado de Sánchez Peña und die Casas de Doña Ana Jacinto, verleihen der Plaza einen besonderen Charme. Top-Sehenswürdigkeit 7: das moderne Córdoba Unbedingt auch zu empfehlen ist ein Besuch des modernen Córdoba. Auch hier begegnet uns große Kontraste. Enge Straßen, aber auch ungeheuer groß angelegte Straßen, Parks und Plätze. Gerade um von der Enge der Altstadt eine kleine Auszeit zu nehmen ist es schön die Weite der Stadt, um die Altstadt zu genießen, sich in einen der zahlreichen Parks zu setzen oder die Stadtmauer von außen zu betrachten.  Córdoba Córdoba Córdoba Load More End of Content.

… ab November 24

Aktuelles Update ab November 24 Mazarrón – Mine und Ärger mit dem Camper 347. Tag im Postauto. Heute noch die alte Miene in Mazarrón besucht. Viele alte Steine und viel bunter Abraum. Auffallend, dass auch nach Jahrzehnten kein einziges Hälmchen Gras über den Schutt gewachsen ist.  Dann Ärger im Camper. Die Heizung geht nicht mehr. Der Vorteil, wenn man seine Karre selber gebaut hat ist, dass man seinen eigenen Pfusch auch irgendwie kennt. Nach einer Ausräumaktion, bei der ich alle meine Habseligkeiten neben mir auf dem zentralen Parkplatz von Mazarrón ausbreite, finde ich ein Problem mit der Halterung einer Sicherung. Die Reparatur mit mitgebrachten Ersatzteilen klappt und die Heizung springt wieder an. Wenn dir das Leben was schenken will, dann verpackt es es in ein Problem.  Mazarrón Mazarrón Calabardina – alte Freunde am Strand 346. Tag im Postauto. Der Berg, den ich gestern schon von weitem gesehen habe, stellt sich als störrischer Klotz heraus, zumindest, wenn man ihn vom Meer her aufsteigt. Der Weg ist nicht einfach und nicht ungefährlich. Aber die Aussicht lohnt sich! Wie überall, lerne ich auch hier andere Camper kennen. Diesmal ein Paar aus Holland und später am Strand treffe ich ein Paar, dass ich schon einige Tage vorher an einer anderen Stelle schon getroffen hatte. Irgendwie sind alle eine große Familie. Und wieder habe ich von weitem einen Berg ausgemacht, der mein nächstes Ziel werden soll. Calabardina Calabardina Aguilas – in erster Reihe 345. Tag im Postauto. Dank meiner bescheidenen Größe finde ich überall ein schönes Plätzchen. Heute am Hafenparkplatz, der auch auf 5,2 m beschränkt ist. Die Stadt macht viel Spaß, es gibt gleich drei schöne Buchten hier. Und Sonne im Überfluss. Von weitem sehe ich einen Berg, der mich anspricht. Der wird morgen mein Ziel werden. Aguilas Aguilas Playa de los Cocedores – Wieder mal geräumt 344. Tag im Postauto. Einer der schönsten Strände an dieser Küste und beschränkt auf Fahrzeuge bis 5,2 Meter. Also ich und noch ein anderer „Kleiner“. Auf Drängen der Umweltschützer wird dieser Strand immer mal wieder von der Polizei geräumt. Wer kann es ihnen verdenken, angesichts der fahrenden Wohnblöcke, die sich hier zahlreich einfinden.  Playa de los Cocedores Playa de los Cocedores Garrucha – Die Berge und meine Grammatik freuen sich über den Regen 343. Tag im Postauto. Heute kommt ordentlich was runter. Andalusien braucht es auch. Mal Zeit, um die Grammatik-Lektionen der letzten Wochen zu wiederholen. Wer je die vielen unregelmäßigen, spanischen Verben gelernt hat, weiß, dass es dafür viel Wasser braucht. Vor dem Bus in Form von Regen, im Bus in Form von Tränen und Schweiß! Hier auch mal eine Empfehlung zum Spanisch lernen: Einen sehr guten Podcast (auch auf Youtube und vielen anderen Kanälen erreichbar) hat Maria gemacht. LINK zur Webseite Spanisch mit Maria Die Zielgruppe sind Anfänger und Wiedereinsteiger. Besonders schätze ich an Maria, dass sie sympathisch und locker spricht und den typischen Youtuber/Instagrammer-Firlefanz weglässt. Ihre Folgen sind klar strukturiert und ihr Kurs folgt einer logischen Linie, die dich Spanisch verstehen lässt.  Garrucha Garrucha Rio Aguas – Wandern im barranco 341. Tag im Postauto. Diese tief eingegrabenen Schluchten, die es überall in den Bergen gibt, sind genial für einsame Wanderungen. Der heutige Rundweg sollte eigentlich nach zwei Stunden geschafft sein, aber weil ich mich immer wieder verlaufen habe und dann kreuz und quer herumstolperte, hat das fast doppelt so lange gedauert, bin ich wieder am Bus was. Was mich aber  bei über 20 Grad nicht sehr gestört hat. Rio Aguas Rio Aguas Rio Aguas Rio Aguas Vias verdes – die schönsten Radwege Spaniens 340. Tag im Postauto. Heute habe ich wieder einen Vias Verde Radweg gefahren. Diese Radwege werden von einer Stiftung betreut. Sie umfassen 3500 km ehemalige Bahnstrecken mit mehr als 130 verschiedenen Routen in ganz Spanien. Es gibt eine Webseite und eine App (beim download der App darauf achten, dass man die Richtige auswählt. Das Logo ist ein grünes Ahornblatt). Die App ist super, um auf der Tour zu navigieren und um Informationen zu finden. Alle Routen verfügen aber auch über eine gute Infrastruktur. Oft gibt es Stellplätze für Camper und Fahrradverleih-Stationen.  Vias Verde Vias Verde Vias Verde Lucainena de Las Torres – überall sehenswertes, man kommt hier nicht voran Hier in den Bergen schaut es auf den ersten Blick eintönig, fast langweilig aus. Aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Immer wieder wird man überrascht und mit der langen und reichen Geschichte Spaniens konfrontiert. In Lucainena de Las Torres war bis vor hundert Jahren eine Mine. Die Reste der Hochöfen gibt es noch und wie so oft in Spanien werden diese bewahrt, sind mit Parkplatz, Rampen, Infotafeln und Mülltonnen ausgestattet. Der Ort selber darf sich zum Club der schönsten Dörfer Spaniens zählen. Freundlich sind sie auf alle Fälle. Nicht nur, dass es hier niemanden gibt, der einen nicht grüßt, auf meine Frage nach einem Bäcker wollte ein Mann mit mir sein Brot teilen, dass er grade dabei hatte, weil der Bäcker schon geschlossen hatte.  Lucainena de Las Torres Lucainena de Las Torres Lucainena de Las Torres Nijar – Staumauer von 1850 339. Tag im Postauto. Wieder ist beim Wandern Selbstbeherrschung gefragt. Aber heute gelingt mir das nur sehr schlecht. Wie oft hat man schon die Gelegenheit eine Staumauer zu umklettern, unten das Innere der 33 Meter hohen Mauer zu erkunden und dann durch den Tunnel der ehemaligen Wasserleitung zu gehen.  Nijar Nijar Nijar Nijar Goldminen – gemeine Gedankten in mir Hinter Rodalquilar sind die Berge durchlöchert. Der Berg war eine reiche Goldmine und die vielen Eingänge zu den Stollen zeugen davon. Wieder gehe ich Stunden in völliger Einsamkeit und Stille zwischen den gelben Bergen und Abraumhalden aus den Minen. Dabei kommt mir die Idee, mit einer goldenen Rettungsdecke Goldsteine zu basteln und diese an unzugänglichen Stellen zu platzieren. 🙂 Gut, dass ich keine Rettungsdecke dabei habe! Rodalquilar Rodalquilar Rodalquilar Rodalquilar – der TÜV darfs nicht sehen 338. Tag im Postauto. Die alte Mine in Rodalquilar ist wieder ein Abenteuer für kleine Jungs, oder Jungs die nicht erwachsen geworden sind. Wie in Spanien üblich,

Du hast noch Tipps für Wohnmobil, Camper, Vanlifer oder sehenswerte Orte in dieser Region? Oder vielleicht eigene Erlebnisse dazu? Dann schreib sie gerne hier in die Kommentare! 

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