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Das Krokodil in der Pariser Kanalisation

Das Krokodil in der Pariser Kanalisation

Im März 1984 machten Pariser Kanalarbeiter direkt unter der mondänen Alma-Brücke die absolut unappetitlichste Entdeckung ihres Lebens. Zwischen schwimmenden Hinterlassenschaften und Bergen von Toilettenpapier starrten zwei gelbe Augen zurück: Ein echtes, zwei Meter langes Nilkrokodil watete seelenruhig durch die braune Brühe! Das Reptil war vermutlich als entlaufenes Haustier im Abfluss gelandet und hatte sich dort unten eine fette Existenz aufgebaut, indem es sich quer durch die Pariser Rattenpopulation mampfte. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit Schnüren, Netzen und einer gehörigen Portion Skepsis an, da Krokodiljagd im Pariser Untergrund nicht unbedingt zum Standard-Lehrgang gehörte. In einer spektakulären, extrem rutschigen Aktion fingen die Retter die gepanzerte Lady ein. Die Pariser tauften das stolze Tier liebevoll „Eleonore“. Nach dem stinkenden Abenteuer ging es für sie steil bergauf: Eleonore zog um in das edle Aquarium von Vannes in der Bretagne. Dort genoss sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2021 ein langes, glückliches Luxusleben mit frischem Wasser, sauberen Fischen und vor allem: absolut ohne Pariser Fäkalien. Eleonore ging als die einzige Dame in die Geschichte ein, die die Kanalisation von Paris gegen die feine bretonische Küste eintauschte! Ist diese Geschichte so wahr? Oder ist alles nur erlogen? Schreib gerne deine Meinung in die Kommentare! Ich bin im Van unterwegs um für dich die Orte der spannendsten Legenden aus aller Welt aufzusuchen! Komm mit!

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