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Aktuell bin ich in…

Kap Touriñán

Updates bis Novermber 24 – für Aktuelle Updates hier klicken! Es kann nur bergauf mit mir gehen 256. Tag im Postauto. In Jaén – 3 Km vom Stellplatz bis ins Stadtzentrum. kein Problem für mich und meine Rocinante denke ich. Aber der liebe Gott hat Jaén dreidimensional gemacht und dann gleich noch 170 Höhenmeter auf dem Weg eingebaut. Jaén ist die Welthauptstadt der Oliven und Mittelpunkt des größten Anbaugebietes. 10 % der weltweit angebauten Oliven kommen alleine aus dieser Provinz, im Norden Andalusiens.  Fehler bei Don Quijote gefunden 253. Tag im Postauto. In Valdepeñas – Peinlicher Fehler in der deutschen Übersetzung gefunden! Rocinante ist, in Wirklichkeit, kein klappriges Pferd, sondern ein Klapprad! Laguna Ruidera – eine Überraschung mehr 252. Tag im Postauto. Wieder typisch für Spanien. Man fährt irgendwo ohne Plan, dann plötzlich ein paar Schilder und man ist mitten in einem Naturpark. Gleich so verzaubernd, dass ich erst den halben Tag die Seen mit dem Fahrrad erkundet habe und die andere Hälfte damit verbracht habe am Ufer zu sitzen und die Eisvögel zu beobachten. Die Lagunas de Ruidera sind eine einzigartige Kaskade von 15 miteinander verbundenen Seen, die sich in einer atemberaubenden natürlichen Umgebung erstrecken. Dieses Naturwunder befindet sich zwischen den Provinzen Ciudad Real und Albacete in Spanien und ist seit 1979 ein geschützter Naturpark. Lagunas Ruibera Lagunas Ruibera Lagunas Ruibera mehr Bilder… End of Content. Don Quijote ist überall. 250. Tag im Postauto. In der Mitte der La Mancha. Seit Tagen höre ich alle Bücher des Cervantes Don Quijote an und fahre an die vermeintlichen Orte. Dabei versuche ich hinter das Geheimnis seines Erfolges zu kommen. Man muss dazu wissen, dass der Roman fiktiv ist und es eigentlich gar keine Orte des Romans gibt, außer denen, die Cervantes erwähnt hat. Aber in all diesen Orten lebt Don Quijote, indem, dass es kaum eine Straße gibt, die nicht den Namen irgendeines Protagonisten trägt und fast an jeder Ecke, hier in der La Mancha, stößt man auf Abbilder oder Statuen, eben jener.  Lage! Lage! Lage! – exklusive Wohngegend neben dem Königsschloss NICHT zu verkaufen 247. Tag im Postauto. Nach Toledo bin ich jetzt in Aranjuez am Tajo, der Zweiten von drei historischen Königsstädten um Madrid. Da es in der nächsten Woche noch über 20 Grad haben wird, bleibe ich noch in Zentralspanien und will mal etwas dem bedeutendsten Roman aller Zeiten auf den Zahn fühlen.   Auch danke der, doch einigen Nachfragen, von lieben Menschen, die die Nachrichten von den Wetterereignissen in Spanien gesehen haben. Hier in der Gegend von Madrid hat es zwar einen ganzen Tag geregnet und gewittert, aber hier ist alles normal. In die Gegend, in der diese extremen Wetterereignisse waren, werde ich erst in einer Woche fahren.   Torrejón el Rubio – einsame Nacht am Friedhof unter Sternen und geisterhafter Besuch Eine Besonderheit in der spanischen autonomen Region Extremadura ist die geringe Lichtverschmutzung. Die dünne  Besiedelung, die fehlende Industrie und das Klima ermöglichen hier Nachthimmel, wie sie in Europa selten geworden sind. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Daher habe ich meine Route so geplant, dass ich um die Neumondzeit hier bin. Das Wetter war leider etwas instabil, aber ich versuchte mein Glück. Am Rand des Nationalparks Monfragüe ist die kleine Gemeinde Torrejón el Rubio. Hier übernachten auch viele Parkbesucher. Im Park selber darf man nicht übernachten, was auch völlig ok ist. Für meine Sternennacht habe ich mir den Parkplatz des Friedhofes ausgesucht. Der liegt weit außerhalb und fernab jeder Straße. Ich hatte Glück mit dem Wetter und wurde mit einer unbeschreiblichen Sicht auf 360 Grad Himmel ohne nur die winzigste, künstliche Lichtquelle belohnt. Entfernt war leises Hundebellen zu hören und in der Nähe hörte man Glocken von Tieren, die hier im Freien gehalten werden. Als es langsam kalt wurde, beobachtet ich vom Fahrersitz weiter. Gerade als ich feststellte, wie gut man doch ohne Licht im Dunkeln sehen konnte und mir die weiße Friedhofsmauer betrachtete, löste sich aus der Mauer die Kontur einer Gestalt und wurde langsam größer. Zuerst dachte ich, dass ich mich geirrt hätte, aber die Gestalt wuchs zur Größe eines großen Hundes an und kam näher. Sie suchte und stöberte etwas um den Bus herum, ohne näher als einige Meter zu kommen, so konnte ich nicht genau sehen, was es war. Vielleicht ein Hund, den man zur Wache vor den Wölfen bei den Weidetieren gelassen hat. Oder etwas anderes, das wie ich der gleichen Auffassung ist, dass man da am sichersten ist, wo sich die meisten Menschen gruseln. Böse Menschen werden von ihrer Angst gesteuert und sind nicht in der Nacht an einem einsamen Friedhof, mitten in der Natur.  Nationalpark Monfragüe – geh hin wo der Geier wohnt! 245. Tag im Postauto. Es ist nicht ein Geier, sondern hunderte. Eigentlich bin ich in diesen Nationalpark gekommen, um Sterne zu sehen. Es gibt nicht mehr viele „lichtfreie“ Orte in Europa, aber hier ist einer. Die dünne Besiedelung und die Abwesenheit von Städten macht es möglich, dass man hier großartige Nachthimmel sehen kann. Wenn nicht, so wie heute Wolken die Sicht verdecken. Trotzdem bin ich hergekommen und wie so oft in Spanien wird man überrascht.  Der Nationalpark Monfragüe in der spanischen Region Extremadura ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Er liegt in einer beeindruckenden Landschaft, geprägt von steilen Felswänden, tiefen Schluchten, die von den Flüssen Tajo und Tiétar geformt wurden, und ausgedehnten Eichenwäldern. Besonders bekannt ist Monfragüe für seine vielfältige Vogelwelt. Hier leben zahlreiche Greifvögel, darunter Mönchsgeier, Gänsegeier und Schwarzmilane. Aber auch andere Tierarten wie Wildschweine, Rehe und Füchse haben hier ihren Lebensraum. So bin ich am Salto del Gitano hängengeblieben und hab den ganzen Nachmittag den Gänsegeiern beim Fliegen zugeschaut. Teilweise fliegen sie näher als 5 Meter über einem oder lassen sich auf einem Felsen in unmittelbarer Nähe nieder.. Salto del Gitano Salto del Gitano Salto del Gitano mehr Bilder… End of Content. Salamanca – ich komme bei besserem Wetter gerne wieder 244. Tag im Postauto. Auf meinem Weg in den warmen Süden habe ich, durch den Umweg über Portugal, ordentlich Zeit verloren.

Über mich…

VW in der Sahara

Über mich … „Der Himmel hat vier Ecken, sagt die Maus, die in der Kiste lebt. „ Um eines direkt vorwegzunehmen: Nein, ich bin nicht im Urlaub. Und nein, ich bin auch nicht im Ruhestand. Ich tue etwas viel Elementareres: Ich reise. Mein Weg führt mich dorthin, wo die Landschaften Geschichten flüstern und die Kamera Momente einfängt, die es wert sind, bewahrt zu werden. Mich fasziniert die unendliche Vielfalt unserer Welt – die Farbenpracht der Bräuche, die Tiefe der Kulturen und die Menschen, die sie prägen. Doch ich bin mehr als ein Beobachter; ich bin ein Forscher auf der Suche nach den Wurzeln. Warum bauen Menschen so, wie sie bauen? Warum schmeckt ihr Essen nach der Erde, auf der sie stehen? Und warum drücken sich ihr Schmerz und ihre Freude in ganz bestimmten Tänzen und Liedern aus? Die Antwort finde ich fast immer in ihren Legenden und Sagen. Sie sind der Spiegel ihrer Geschichte – geformt durch die karge oder üppige Natur, geprägt von Sprachen, Kriegen, Seuchen oder Hungersnöten. Sie sind das kulturelle Gedächtnis unserer Vorfahren. Damit ich genau die Orte erreiche, die abseits der bekannten Pfade liegen, habe ich ein altes Postauto zu meinem mobilen Zuhause ausgebaut. Nach vielen Stunden des Tüftelns ist meine „Furgoneta“ nun perfekt optimiert. Und immer mit dabei: „Rocinante“, mein treues Faltrad. Gemeinsam haben wir schon viele Grenzen überquert, und sie hat mich noch nie im Stich gelassen.     Auf dem Hof des Händlers standen 70 Postautos. Meine Mutter sagte: „nimm halt den Gelben mit!“ Die meisten haben nur einen Sitz. Ich habe einen mit 2 Sitzen gefunden. Er hatte wenig Kilometer und war verhältnismäßig wenig ramponiert. nach vielen Stunden putzen wurde isoliert.   Trennrelais, Aufbaubatterie, verkabeln nach Professor Youtube.   Mein Klapprad „Rocinante“ gibt das Maas vor. Der Rest wird außen herum gebaut.  Die Einrichtung kann beginnen. Bett links, Küche hinten. Zwischendurch auch mal in die Notaufnahme um sich einen 2 cm längen Spälter aus dem Finger ziehen zu lassen.  Postauto mit Dusche. Superpraktisch, aber inzwischen spar ich mir den Platz und dusche einfach im Freien. Man härtet sich ab. Dann gehts zur ersten Fahrt nach Frankreich und Spanien Man lernt dazu, also kommt im Frühjahr noch eine Solarzelle dazu. Inzwischen habe ich auch festgestellt, dass die Architektur nicht optimal ist. Also mache ich alles wieder raus. Zurück bleibt ein leeres Auto.  Das Holz wird wieder verwendet.  Diesmal lege ich auch den Boden komplett neu. Dazukommt eine Standheizung, einen Drehsitz, gute Batterien und eine Außendusche.  Der neue Schnitt. Bett 190 x 140 zum klappen. An der Seite Lager und Küche. Die 12 cm Matratze fliegt raus und wird durch ein 6 cm Klapp-Matratze ersetzt.  3 Wochen schleifen und ausbeulen dann der große Tag. Gelb hätte mir schon gut gefallen, aber Gelb lässt sich nicht gut lackieren. Also dann eben neutral weiß.  In Marokko explodiert mir die Heckscheibe zweimal innerhalb von 3 Wochen. Da muss der marokkanische Metallkünstler ran. Um 15.00 Uhr fahre ich bei ihm auf den Hof, um 22.00 Uhr machen wir, vor dem Kunstwerk ein Gruppenfoto. Er frägt noch: „Soll ich es dir noch lackieren?“ Zu Hause angekommen gab es eine neue „Scheibe“ Die Afrikanische wurde durch ein lackiertes Alu ersetzt. Vorher mussten aber noch die Schäden lackiert werden. Nichts geht ohne meinen Kumpel Angelo! Der T5 ist für mich meine Strecken das ideale Fahrzeug. Ich komme durch jedes Dorf, kann überall parken und bin völlig unauffällig und somit ärgere ich auch nie irgendwelche Anwohner.  Freiheit und Luxus sind Gegner. Sie ziehen beide an unterschiedlichen Enden desgleichen Seils. Bei mir ist das Ende mit der Freiheit stärker!   Das nächste Abenteuer wartet Ich wills wissen! Nach 850 Tagen im Bulli werde ich mit meinem Roller „Sancho Pansa“ und einem 6 kg Rucksack losziehen. Mal sehen wie weit ich komme! Als Transportmittel lasse ich mich auf Öffis ein! Bleib dran!

Du hast noch Tipps für Wohnmobil, Camper, Vanlifer oder sehenswerte Orte in dieser Region? Oder vielleicht eigene Erlebnisse dazu? Dann schreib sie gerne hier in die Kommentare! 

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