HOME

Die schielenden Statuen der Pont Neuf

Die schielenden Statuen der Pont Neuf

Im Jahr 1607 weihte König Heinrich IV. die Pont Neuf ein, die stolze älteste Brücke von Paris. Doch der königliche Kontrollgang verwandelte sich prompt in ein monumentales politisches Slapstick-Spektakel. Die Brücke war mit 381 steinernen Masken verziert, die eigentlich heroische Fratzen zeigen sollten.

Der König guckte jedoch genauer hin und erlitt fast einen Lachkrampf. Die pfiffigen Steinmetze hatten die Skulpturen genutzt, um eine tiefsitzende Rechnung mit der Pariser Elite zu begleichen. Jede einzelne Fratze trug die unverkennbaren Gesichtszüge der damaligen Minister, Generäle und hochnäsigen Hofbeamten!

Die Rache des Handwerks war genial: Die steinernen Abbilder der wichtigsten Männer Frankreichs glotzten mit extrem schielenden Augen in die Gegend, bekamen dicke Warzen auf die Nase gemeißelt oder schnitten dem Volk ein herrlich dümmliches Grinsen entgegen.

Die betroffenen Minister schäumten vor Wut und forderten den sofortigen Einsatz von Hammer und Meißel. Doch Heinrich IV. fand den handgemachten Prank so unfassbar witzig, dass er ein absolutes Abrissverbot verhängte. Bis heute hängen die schielenden Staatsmänner an der Pont Neuf – die wohl langlebigste, steingewordene Mobbing-Attacke der französischen Geschichte!


Ist diese Geschichte so wahr? Oder ist alles nur erlogen? Schreib gerne deine Meinung in die Kommentare!
Ich bin im Van unterwegs um für dich die Orte der spannendsten Legenden aus aller Welt aufzusuchen! Komm mit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Du hast noch Tipps für Wohnmobil, Camper, Vanlifer oder sehenswerte Orte in dieser Region? Oder vielleicht eigene Erlebnisse dazu? Dann schreib sie gerne hier in die Kommentare! 

Accessibility Toolbar