Liebesglück am Koloss
Nahe dem Leuchtturm von Pontusval ragt der gewaltige Menhir von Men-Marz wie ein versteinerter Riese in den Himmel. Einst ein heidnisches Heiligtum, ließ der heilige Pol den Stein durch ein Wunder emporwachsen, um die Macht des Kreuzes zu demonstrieren. Doch heute ist der Monolith Schauplatz eines ganz anderen, hoffnungsvollen Zaubers.
Junge Frauen aus der ganzen Region pilgern zu diesem Koloss, in der Hoffnung, ihr Liebesglück zu erzwingen. Die Legende besagt: Wer es schafft, einen kleinen Kieselstein auf die flache Schulter des Menhirs zu werfen, sodass er oben liegen bleibt, wird noch im selben Jahr vor den Traualtar treten. In den Sommerabenden hört man oft das leise Klackern der Steine gegen den uralten Granit. Es ist ein Spiel zwischen Schicksal und Geschick – ein ritueller Wurf gegen die Zeit, bewacht vom steinernen Kreuz, das über die Sehnsucht der Suchenden wacht.
Ist diese Legende so oder so ähnlich wahr? Oder ist alles nur erlogen? Schreib gerne deine Meinung in die Kommentare!
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