Die Legende der Teufelsschüssel
Direkt neben dem steinernen Wachhaus von Les Amiets verbirgt sich eine düstere Spur im Granit: die „Teufelsschüssel“. Die Legende erzählt, dass der Teufel höchstselbst von der frommen Disziplin der dort stationierten Soldaten so erzürnt war, dass er beschloss, das Gebäude mit einem einzigen Schlag zu vernichten. Er riss einen gigantischen Felsbrocken aus der Erde und wollte ihn auf das Dach schleudern. Doch er hatte die Heiligkeit dieses Ortes unterschätzt. Als seine Klauen den geweihten Granit berührten, begann der Stein wie flüssiges Eisen zu glühen. Vor Schmerz brüllend ließ der Beelzebub den Brocken fallen. Seine brennenden Finger gruben sich dabei tief in das Gestein und hinterließen jene bizarren Vertiefungen, die heute als Schalen im Fels zu sehen sind. Bei Flut füllen sie sich mit Meerwasser, das – so flüstern die Einheimischen – ewig unheilig bleibt und jedem Unglück bringt, der es zu berühren wagt. Ist diese Legende so oder so ähnlich wahr? Oder ist alles nur erlogen? Schreib gerne deine Meinung in die Kommentare! Ich bin im Van unterwegs um für dich die Orte der spannendsten Legenden aus aller Welt aufzusuchen! Folge mir dabei!







































