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Die Geschichte vom Eiffelturm-Verkauf

Die Geschichte vom Eiffelturm-Verkauf

Im Jahr 1925 bewies der Meisterbetrüger Victor Lustig, dass man für den ganz großen Coup einfach nur verdammt dreist sein muss. Er las in der Zeitung, dass der Eiffelturm dringend renoviert werden musste und die Stadt pleite war. Lustig dachte sich: „Perfekt, ich verkaufe das Ding einfach als Altmetall!“

Er fälschte hochoffizielle Regierungspapiere, mietete eine Luxussuite und lud die fünf größten Schrotthändler von Paris zum geheimen Meeting ein. Mit ernster Miene erklärte er ihnen, der Turm müsse aus Sicherheitsgründen klammheimlich abgerissen werden.

Ein naiver Händler namens André Poisson biss an. Er wollte unbedingt der König des Pariser Schrotts werden. Um den Deal abzusichern, zahlte er Lustig nicht nur die astronomische Kaufsumme, sondern schmierte ihn obendrauf noch mit einem fetten Bündel Bargeld.

Lustig packte den Koffer und floh sofort nach Wien. Das Beste an der Sache: Dem betrogenen Händler war die Aktion so unfassbar peinlich, dass er aus Angst vor dem Spott der Pariser niemals zur Polizei ging! Lustig amüsierte sich prächtig, reiste einen Monat später einfach wieder nach Paris und verkaufte den Eiffelturm glatt ein zweites Mal.


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