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Die wahre Geschichte der heiligen Schnapsbrennerei von Le Havre

Die wahre Geschichte der heiligen Schnapsbrennerei von Le Havre

Als der Architekt Auguste Perret Le Havre aus Beton neu aufbaute, zimmerte er der Stadt die Kirche Saint-Joseph hin. Ihr Turm: 107 Meter hoch, grau, achteckig – und optisch der absolute Zwilling eines gigantischen Fabrikschornsteins. In den 1950ern lief ein schottischer Frachter im dichten Nebel den Hafen an. Als die Sicht aufklarte, erblickte der Kapitän den Beton-Giganten. Er studierte seine veraltete Seekarte, rieb sich die Augen und johlte seiner durstigen Crew zu: „Männer, wir sind da! Das muss die neue, hochmoderne normannische Whisky-Brennerei sein!“ Voller Vorfreude auf ein hochprozentiges Feierabendgetränk stürmte die raue Seemannsbande von Bord. Sie marschierten schnurstracks zum vermeintlichen Fabrikturm und rissen die schweren Türen auf. Doch statt in einer gemütlichen Schankhalle voller Schnapsfässer standen die Matrosen mitten in einer andächtigen, totenstillen Sonntagsmesse. Kein Alkoholgeruch, nur dicker Weihrauchnebel. Der Kapitän schaltete am schnellsten. Er riss sich die Mütze vom Kopf, bekreuzigte sich panisch und flüsterte der Crew zu: „Verdammt… der Herr brennt hier wohl persönlich!“ Die rauen Kerle setzten sich brav in die letzte Reihe und lauschten mucksmäuschenstill der Predigt. Seitdem ist Saint-Joseph in Le Havre als der heiligste „Whisky-Schornstein“ der Welt bekannt. Ist diese Geschichte so wahr? Oder ist alles nur erlogen? Schreib gerne deine Meinung in die Kommentare! Ich bin im Van unterwegs um für dich die Orte der spannendsten Legenden aus aller Welt aufzusuchen! Komm mit!

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