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Das Lachen im tiefen Blau: Die bezaubernde Legende der Schönen Lau

Blautopf, Baubeuren Ulm

Das Lachen im tiefen Blau: Die bezaubernde Legende der Schönen Lau Wer auf seiner Reise durch das schwäbische Urgeschichtstal nach Blaubeuren kommt, traut seinen Augen kaum. Am Fuße der felsigen Alb thront der Blautopf – eine Karstquelle, deren Wasser so unbegreiflich intensiv türkisblau leuchtet, als hätte jemand eine gigantische Ladung Tinte hineingekippt. Doch das schimmernde Blaus hat keinen chemischen Ursprung. Es ist das Erbe einer der romantischsten, lustigsten und berührendsten Legenden der dänischen… äh, schwäbischen Geschichte: Die Sage von der Schönen Lau! Eine Nixe im Exil und ein königlicher Beziehungs-Knatsch Tief im Schwarzen Meer herrschte einst ein mächtiger Wasserkönig. Seine Gemahlin war die Schöne Lau – eine atemberaubend hübsche Nixe mit langem, fließendem Haar und bezaubernden Zügen. Doch so wunderschön die Lau auch war, über ihrer Ehe lag ein dunkler Schatten. Die Schöne Lau war furchtbar schwermütig, brachte nur todgeborene Kinder zur Welt und hatte in ihrem ganzen Leben noch kein einziges Mal gelacht. Keine Witze, kein Schmunzeln, nicht einmal ein müdes Lächeln. Der Wasserkönig – am Rande des Verzweiflungswahnsinns – fasste schließlich einen drastischen Entschluss. Er verbanne seine melancholische Gattin ins deutsche Binnenland, genauer gesagt in den bodenlosen Blautopf auf der Schwäbischen Alb. Seine Abschiedsworte waren glasklar: „Du kehrst erst wieder ins Schwarze Meer zurück und schenkst mir einen Stammhalter, wenn du genau fünfmal aus tiefstem Herzen gelacht hast!“ Eine Herkulesaufgabe für eine Nixe, die zum Lachen bisher immer in den tiefsten Keller gegangen war. Luxus-Wohnen auf dem Grund des Blautopfs Im Blautopf angekommen, richtete sich die Lau auf dem Grund der tiefen Höhle häuslich ein. Statt in Wehmut zu vergehen, baute sie sich unter Wasser einen gläsernen, prunkvollen Palast mit Teppichen aus feinstem Algenflor und Wänden aus glitzernden Bergkristallen. Wenn die Sonneneinstrahlung perfekt war, tauchte sie an die Oberfläche und blickte neugierig auf das Städtchen Blaubeuren. Die Einheimischen hatten Heidenangst vor der geheimnisvollen Nixe. Wenn jemand versuchte, die Tiefe des Blautopfs mit einem Bleilot an einer Schnur zu messen, schnappte sich die Lau die Schnur, schnitt das Blei ab und rief kichernd (aber noch nicht lachend!) nach oben. Doch gegen die Einsamkeit half auch der schönste Unterwasserpalast nichts. Die Schöne Lau brauchte Gesellschaft – und zwar echte, menschliche! Die Wirtin und der schwäbische Humor-Crashkurs Gleich neben dem Blautopf lag die Klosterschänke, geführt von der herzensguten Wirtin Betha. Als die Wirtin eines Tages am Ufer saß und Gemüse wusch, tauchte die hübsche Nixe vorsichtig auf. Aus dem anfänglichen Erschrecken entwickelte sich eine wunderbare Frauenfreundschaft. Die Wirtin lud die Lau in ihre warme Stube ein. Weil die Nixe aber keine Menschenfüße, sondern eine elegante Fischflosse besaß, schwamm sie durch den unterirdischen Abfluss direkt in den Kessel der Schänkenküche! Die Wirtin kaufte ihrer neuen Freundin schöne Kleider, fütterte sie mit schwäbischen Maultaschen und versuchte verzweifelt, die traurige Wasserfrau aufzuheitern. Lachen Nr. 1: Als die Wirtin der Nixe ein buntedefizitäres Mieder anzog und die Lau im Spiegel sah, wie absurd sie als Halb-Fisch in Schwaben-Tracht aussah, gluckste sie das erste Mal los. Das Wasser im Blautopf färbte sich vor Freude strahlend hellblau! Lachen Nr. 2 & 3: Das lustige Zusehen beim schwäbischen Volkstanz und die ständigen Sticheleien der Schänken-Magd trieben der Lau die nächsten Lacher aus der Kehle. Lachen Nr. 4: Als der Wirt nach ein paar Bechern Wein stolperte und samt einem Stapel Holzteller im hohen Bogen in die Mehlkiste segelte, bog sich die Lau vor Vergnügen. Das erlösende fünfte Lachen Es fehlte nur noch ein einziges Lachen für die Freiheit! Das Schicksal schlug zu, als der kleine Sohn der Wirtin am Ufer spielte und versehentlich seinen hölzernen Kreisel ins tiefste Wasser fallen ließ. Er brach in bitterliche Tränen aus. Die Lau tauchte auf, holte den Kreisel aus der Tiefe und begann, das Spielzeug auf der Wasseroberfläche wie verrückt tanzen zu lassen. Der Junge klatschte begeistert in die Hände, machte einen albernen Freudensprung und purzelte dabei vor lauter Schwung rückwärts ins weiche Moos. Da passierte es: Die Schöne Lau schlug die Hände vor das Gesicht und brach in ein befreiendes, glockenhelles und ehrliches Lachen aus, das durch das ganze Tal hallte! Der Bann war gebrochen. Das Happy End im Schwarzen Meer Die Schöne Lau verabschiedete sich unter Tränen der Dankbarkeit von der Wirtin und den Menschen in Blaubeuren. Sie hinterließ dem Ort zum Dank wertvolle Schätze aus ihrem Palast und schlüpfte durch die tiefen Höhlengänge zurück ins Schwarze Meer. Dort schloss sie ihren Wasserkönig in die Arme, schenkte ihm bald darauf gesunde Thronfolger und verlernte das Lachen nie wieder. Wenn du heute am Blautopf stehst und das Wasser so magisch leuchtet, dann weißt du ganz genau: Es ist die Erinnerung an das schönste Lachen der Schwäbischen Alb!

10 Tage mit dem Wohnmobil in Mittelfranken und Donau-Ries – Sehenswürdigkeiten und Wohnmobilstellplätze

Hesselberg

10 Tage mit dem Wohnmobil in Mittelfranken und Donau-Ries- Sehenswürdigkeiten und Wohnmobilstellplätze Die Route für Wohnmobile: Ca. 250 KM Die Route startet in Nördlingen, macht dann einen Abstecher nach Baden-Württemberg zum Berg Ipf, führt weiter über die Ferienregion Fränkisches Seenland, über Gunzenhausen und Weißenburg nach Pappenheim, erreicht über Eichstätt die Donau bei Neuburg an der Donau und führt über Donauwörth und Harburg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Es werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und viele gute, teilweise kostenlose Wohnmobilstellplätze beschrieben. Ebenso wollen wir uns die Wohnmobil-Entsorgungsstationen ansehen. Auch wird es einige Tipps für Familien, Tipps für Hunde und Tipps zum Baden geben. Die Anfahrt: Die Anfahrt ins Nördlinger Ries: Von München, Stuttgart und Nürnberg unter 2 Stunden. Von Köln 5, und von Berlin in 6 Stunden. Tag 1: Nördlingen im Nördlinger Ries Infobox:  Nördlingen ist eine charmante Stadt in Bayerisch-Schwaben, die durch ihre einzigartige Geschichte und ihre gut erhaltene Altstadt besticht. Sie liegt im Nördlinger Ries, einem riesigen Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor Millionen von Jahren entstand. Die Altstadt von Nördlingen ist von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben, die zu einem Spaziergang einlädt. Besonders sehenswert ist die St.-Georgs-Kirche mit ihrem hohen Turm, dem „Daniel“, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über die Stadt und das Ries hat. https://www.noerdlingen.de/tourismus   Wandertipp: Nördlingen Stadtmauer Die Nördlinger Stadtmauer ist ein einzigartiges Bauwerk, das die mittelalterliche Altstadt vollständig umgibt. Mit einer Länge von 2,6 Kilometern ist sie die einzige Stadtmauer Deutschlands, die einen vollständig erhaltenen, begehbaren und überdachten Wehrgang besitzt. Von den fünf Toren aus gelangt man auf die Mauer und kann so die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive betrachten. Der Spaziergang auf der Mauer bietet nicht nur einen beeindruckenden Ausblick, sondern auch einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Die Stadtmauer wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente über Jahrhunderte als Schutzwall. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel und ein Zeugnis der mittelalterlichen Baukunst. Die Tour ist auch für Hunde geeignet. Gastrotipp und Familientipp: Im südwestlichen Teil des Rundganges über die Stadtmauer kommt man zum Berger Tor. Dort ist ein nettes Cafe mit Möglichkeit im Stadtgraben eine Runde Minigoilf zu spielen.  Wohnmobilstellplatz:  Neben dem kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatz auf der Kaiserwiese gibt es auch rund um die Stadtmauer viele kostenlose Wohnmobilstellplätze. Zum Beispiel den Parkplatz am Deininger Tor. Hier ist auch eine öffentliche Toilette. Wohnmobil Entsorgungsstation: Der Wohnmobilstellplatz an der Kaiserwiese hat alle Möglichkeiten für die Wohnmobilentsorgung. Ebenso Versorgung mit Wasser und Strom und öffentliche Toiletten.  Sehenswürdigkeit in Nördlingen: Auf jeden fall einen Besuch wert ist der Daniel. Der Daniel ist der berühmte Turm der St.-Georgs-Kirche in Nördlingen. Mit seinen 90 Metern überragt er die Stadt und bietet einen atemberaubenden Ausblick. Er ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch ein Zeugnis der reichen Geschichte Nördlingens. Ausflugstipp in die Natur: Ofnethölen Westlich von Nördlingen befinden sich die Ofnethölen. Die steinzeitlich bewohnten Höhlen sind einen Besuch wert. Wer Freiheit und Ruhe sucht, wird hier auch einen Stellplatz für die Nacht finden.   Tag 2: Der Ipf und Umgebung Infobox:  Der Ipf ist ein markanter Zeugenberg der östlichen Schwäbischen Alb, der sich bei Bopfingen erhebt. Mit seinen 668 Metern überragt er die Umgebung und bietet einen beeindruckenden Panoramablick. Der Ipf ist nicht nur ein Naturdenkmal, sondern auch ein bedeutender archäologischer Fundort. Funde belegen eine Besiedlung seit der Jungsteinzeit. Vor allem in der frühen Eisenzeit war der Ipf ein wichtiger Fürstensitz. https://www.bopfingen.de/Startseite/kultur+_+tourismus/ipf.html   Wohnmobilstellplatz:  Direkt am Wanderparkplatz unter dem Ipf kann man parke, es ist aber sehr uneben. Besser ist der Parkplatz vom Sportplatz in Bopfingen im Postweg. Familientipp: Für das archäologische Freilichtmuseum am Ipf, direkt am Parkplatz, sollte man sich unbedingt Zeit nehmen. Vor allem Kinder haben viel Freude an den Rekonstruktionen.  Weitere Sehenswürdigkeit in der Nähe: Schloßberg mit Ruine der Burg Flochberg auf der südlichen Seite von Bopfingen. Quasi dem Ipf gegenüber.  Die Burgruine Flochberg thront majestätisch über dem Ortsteil Schloßberg in Bopfingen und ist ein beeindruckendes Zeugnis der staufischen Vergangenheit. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Staufern erbaut und diente als wichtiger Stützpunkt zur Sicherung der Handelswege und zum Schutz des Staufischen Schwaben. Tag 3: Hesselberg und Umgebung Infobox:  Der Hesselberg ist ein markanter Zeugenberg in Mittelfranken, der sich bei Wassertrüdingen erhebt. Mit 686 Metern ist er der höchste Berg der Fränkischen Alb und bietet eine beeindruckende Aussicht über die umliegende Landschaft. Der Hesselberg ist ein erloschener Vulkan und besteht hauptsächlich aus Basalt. Seine charakteristische Kegelform ist das Ergebnis vulkanischer Aktivität vor Millionen von Jahren. Die Hänge des Hesselbergs sind von Trockenrasen, Wacholderheiden und lichten Wäldern geprägt. Die besondere Bodenbeschaffenheit und das Klima begünstigen eine artenreiche Flora und Fauna. Vom Gipfel des Hesselbergs eröffnet sich ein weitreichender Panoramablick über die Fränkische Alb, das mittelfränkische Becken und bei guter Sicht sogar bis zu den Alpen. https://www.hesselberg.de/ Wohnmobilstellplatz:  Der einsamste Platz ist sicher genau auf dem Hesselberg. Hier gibt es eine Schotterfläche. Ein toller Ort für grandiose Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge.  Wer es gerne nicht so einsam hat, der kann auf den Parkplatz vom Limesmuseum bei Irsingen. Dort gibt es auch noch Strom.  Tag 4: Gunzenhausen und Altmühlsee Infobox:  Gunzenhausen ist eine charmante Stadt im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die vor allem durch ihre Lage am Altmühlsee bekannt ist. Mit etwa 17.000 Einwohnern ist sie ein beliebtes Ziel für Touristen und bietet eine hohe Lebensqualität. Der Altmühlsee ist das Herzstück der Region und lädt zu vielfältigen Wassersportarten, Badeausflügen und Bootsfahrten ein. Gunzenhausen blickt auf eine lange Geschichte zurück und hat zahlreiche historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie beispielsweise die drei Türme der Stadtmauer. https://www.gunzenhausen.de/rathaus.html Wohnmobilstellplatz:  Um den Altmühlsee gibt es einige Stellplätze, wer einen zetralen und auch noch mit Wlan sucht, der ist am Festplatz „Zum Schießwasen“ richtig. Von dort ist man in 5 Min. zu Fuß in der Stadtmitte. Untertags gibt es auch noch eine kostenlose Toilette. Wohnmobil Entsorgungsstation: Im Süden von Gunzenhausen gibt es, „An der Stemme“ eine Wohnmobil-Entsorgungsstation. Gastrotipp: Ob Cafe, Burger, oder Tapas, das Cafe am Wehrgang in der Weißenburger Straße 15 in Gunzenhausen ist in jedem Fall ein Muss. Mit Sicherheit gibt es keinen lockereren Kuchen in diesem Landkreis! https://www.cafeamwehrgang.de/   Altmühlsee Der

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